Wandern

Rennsteig - Wegbeschreibung

von der Werra bis zur Saale (Hörschel - Blankenstein: 168,3 km)
Der Rennsteig - der älteste und sicher auch berühmteste Höhenfernwanderweg Deutschlands - verläuft auf dem Kamm des Thüringer Waldes, durch das Thüringer Schiefergebirge und den nördlichen Teil des Frankenwaldes. Er beginnt am Mittellauf der Werra in der Ortschaft Hörschel und endet nach 168,3 km - nachdem er im Landkreis Kronach auf einer Strecke von ca. 14 km auch bayerisches Landesgebiet berührt - in der Ortschaft Blankenstein am Oberlauf der Saale.


Rennsteigbeginn

(0 km; 196 m)
In Hörschel an der Werra beginnt die von Julius von Plänckner im Jahre 1830 festgelegte und erstmals beschriebene Rennsteigroute über 168,3 km nach Blankenstein an der Saale. Hier ist mit 196 m über dem Meeresspiegel zugleich der tiefste Punkt des gesamten Rennsteigs.


Großer Eichelberg

(1,9 km; 310 m; Berg)


Lerchenkuppe

(5 km; 394 m; Berg)


Clausberg

(6,8 km; 400 m; Ortsteil von Oberellen)


Vachaer Stein

(8,2 km; 372 m; Obelisk)
An der Kreuzung des Rennsteigs mit der Bundesstraße 84 steht der Vachaer Stein - auch Förthaer Stein genannt. Es ist ein Obelisk bzw. Wegweiser an der alten Handelsstraße, die von Leipzig nach Nürnberg führte.


Ruppertskopf

(8,7 km; 390 m (410 m); Berg)


Tunnelkopf

(9,7 km; 398 m; Werrabahn - Tunnelschneise)
Die Werrabahn (Bahnlinie 630: Eisenach - Meiningen) unterquert hier seit 1858 den Thüringer Wald in einem 570m langen Tunnel.


Wilde Sau

(11,4 km; 387 m; Kreuzstein)
Die "Wilde Sau" ist ein Malteserkreuz aus dem Jahr 1483 und damit der älteste mit Jahreszahl versehene Stein am Rennsteig. Auf dem Sühnekreuz, das etwas abseits vorn Rennsteig steht, ist ein Jagdunfall zweier Jäger mit einer wilden Sau abgebildet.


Krumme Kahre

(12 km; 409 m; Wegekreuzung)


Totenheide

(12,8 km; 414 m; Wegekreuzung)


Hohe Sonne

(14,5 km; 434 m; Gaststätte)
Die Gaststätte "Hohe Sonne" liegt an der Bundesstraße 19 und wurde 1805 am Platz eines ehemaligen Jagdschlößchens des Herzogs Ernst-August von Sachsen-Weimar errichtet. Eine vergoldete Sonne auf dem Turm des Schlößchens gab der Gaststätte den Namen.


Zollstock

(17,6 km; 527 m; Wegekreuzung)


Ascherbrück

(19,1 km; 553 m; Wegekreuzung)


Ruhlaer Häuschen

(21 km; 630 m; Schutzhütte und Wegekreuzung)
Ab dem Ruhlaer Häuschen ist der Rennsteig historisch nachweisbar. Von hier zweigt nach SW der "Sallmannshäuser Rennsteig" und der Wanderweg Inselsberg - Engers (Rhein) ab.


Auerhahn

(22,3 km; 660 m; Schutzhütte u. Rettungsstation)


Glöckner

(24,2 km; 692 m (703 m); Berg)
Granitblockgipfel " Königstuhl " – Rennsteig - Ehrenmal für im ersten Weltkrieg gefallene Mitglieder des Rennsteigvereins.


Glasbachwiese

(25 km; 643 m; Straßenkreuzung)


Schillerbuche

(25,2 km; 647 m; Baum)
Die Buche, die in dem weitestgehend mit Fichten bewachsenen Forst besonders auffällt, erhielt 1905 anläßlich des 100. Todestages des berühmten deutschen Dichters Friedrich von Schiller (1759-1805) dessen Namen.


Hirschbalzwiese

(27,2 km; 692 m; Wegekreuzung)


Dreiherrenstein am Großen Weißenberg

(27,8 km; 740 m; Grenzstein)
Dieser Dreiherrenstein markierte einst die Grenze zwischen Kurhessen, Sachsen - Gotha und Sachsen - Meiningen. Hier am Großen Weißenberg, gegenüber der Gaststätte " Waldschänke " , steht das 1913 eingeweihte Denkmal des Dichters Victor von Scheffel (1826-1886), der das bekannte Rennsteiggedicht schrieb. Von hier zweigt der Ur-Rennsteig (" Brücknersche Rennsteig " ) in südliche Richtung zum Werratal ab.


Zigeunerkopf

(29 km; 739 m; Berg)


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